Erotischer Werdegang II

Bdsm28

Zweites Kapitel: Fußerotik

Damals war ich immer auf der Suche nach einer einer zusätzlichen und spannenden Nebentätigkeit. Nur ein bisschen Abwechslung zum normalen Berufsalltag, sozusagen als Ausgleich.
So fand ich dann bei den Stellenangeboten im Lokalanzeiger ein recht interessantes Inserat: Fußfetischist sucht für private Videoproduktionen junge Damen.

Ich überlegte nicht lange und rief ihn an. Das Gespräch verlief sehr nett und wir verabredeten uns gleich für den nächsten Tag bei ihm. Als ich dann am darauffolgenden Tag vor seiner Tür stand, kamen mir Zweifel. Ich hatte niemanden seine Adresse hinterlassen. Keinem gesagt, wo ich mich die nächsten Stunden befinden werde. Da ging aber schon der Türsummer an. Jetzt umdrehen und gehen? Ich hatte kein schlechtes Bauchgefühl dabei und neugierig war ich auch. Und Geld sollte es ja auch dafür geben. Also betrat ich den Hausflur und fuhr mit dem Fahrstuhl in die oberste Etage. Ein Herr mittleren Alters öffnete mir die Tür und bat mich herein. Ein sehr unscheinbarer Mann mit einer zurückhaltenden freundlichen Art. Trotzdem, jetzt fühlte ich mich unwohl und das Gefühl verstärkte sich noch, als ich das Wohnzimmer der Dachgeschosswohnung betrat. Das hatte aber weniger mit der Einrichtung zu tun, als mit dem Bewusstsein jetzt nicht mehr umdrehen zu können.
In der Mitte gab es nur einen Esstisch mit sechs Stühlen und ein Ledersofa. Hinter der Couch war eine Kamera aufgebaut. Zwei der Wände waren mit deckenhohen Regale zugestellt. In den Fächern befanden sich ausschließlich Videokassetten und DVD’s und an der dritten Wand hing eine riesige Leinwand. Der Raum hatte bestimmt 50qm.
Wir setzten uns erstmal an den Tisch und unterhielten uns ein wenig. Er bot mir ein Glas Sekt an, zur Lockerung. Das hatte ich auch nötig. Unwohl fühlte ich mich zwar nicht mehr, aber es folgte nun die Ungewissheit. Und auch ein gewisses Schamgefühl gleich meine Füße freizumachen. Der Grund hierfür meine beiden Zehen neben dem großen sind länger. Nicht viel länger, aber eben länger. Ich trug nie offene Schuhe, keine Sandalen, keine Flipflops. Ich glaube, das war meine eigentliche Motivation mich auf diesen Treffen einzulassen.

Ich berichtete ihm ja schon bei unserem Gespräch am Telefon von meinen merkwürdigen Füßen und nun wollte er sie sehen. Ich zog die Socken aus. An seiner Gesichtsmimik konnte ich nicht erkennen, wie er sie nun fand. Er fragte mich, ob er sie anfassen dürfte. Klar, jetzt saß ich nun schon mal da.
Seine Hände waren unheimlich zart, als er sie berührte und an ihnen entlang fuhr. Zu jeder Zeit würde er aufhören, wenn es mir unangenehm wäre. Das war sein Standardsatz und ich zweifelte keine Sekunde daran. Die Situation war schon komisch, wie er zu meinen Füßen kniete, sie so betrachtete und streichelte, irgendwie schienen sie ihm zu gefallen.
Er fragte mich, ob wir noch einen Schritt weitergehen könnten. “In Ordnung”, antwortete ich, ohne zu wissen was als nächstes auf mich zukommen würde. Aber er hatte wirklich nur Augen für meine Füße, also was sollte mir da schon großartig passieren?
Viel Zeit zum Nachdenken blieb mir jedoch nicht, als er schon eine Art Pranger auf Rollen ins Wohnzimmer schob und vor das Sofa stellte. Dieser war nur einiges moderner, viel tiefer und hatte nur zwei Löcher, die ausgepolstert waren.
Sehr freundlich bat er mich meine Füße dort hinein- bzw. durchzustecken, nachdem ich mich auf den Boden gelegt hatte. So lag ich da mit dem Rücken auf dem Boden, die Beine 90° angewinkelt mit den Füßen in diesem Ding festgemacht. Ich fühlte mich eindeutig ausgeliefert in einer ängstlichen, aber dennoch neugierigen Stimmung.
Er brachte mir noch eine Decke und eine Schlafmaske. Dann setzte er sich auf die Couch und hatte wieder nur meine Füße im Blick. Mehr von mir sah er bestimmt auch nicht hinter diesem Holz-Ding. Nebenher lief die Kamera.

Er streichelte einfach alles an meinen Füßen: Die einzelnen Zehe, die Fußsohle, den Ballen und Span und das immer und immer wieder. Ich fing an mich völlig zu entspannen. Eingehüllt in der kuschligen Decke, die Augenmaske tat noch ihr übriges dazu, hätte es von mir aus noch ewig so weitergehen können. Ich wäre bestimmt auch eingeschlafen, wenn nicht meine Beine in dieser ungünstigen hochgelagerten Position gewesen wären. Nach 15 Minuten merkte ich schon kaum mehr meine Füße, sie waren eiskalt.
Meinem Gegenüber blieb das nicht verborgen und er fragte mich, ob er den letzten Schritt tun dürfte. Er hakte nochmal nach, ob ich den wisse, was er meinte und ich bejahte dies. Mir war schon klar, dass er sich jetzt anfassen und befriedigen wollte. Nun aber schnell, dachte ich mir, meine Füße kamen mir schon halb tot vor.
Ich hörte wie er an seinem Gürtel rumspielte und nur noch eine Hand an meinen Füßen entlang strich. Leise stöhnte er vor sich hin und ich linste neugierig unter meiner Maske hervor. Aber das einzige was ich sah, war eine sich bewegende Decke, mehr ließen die Schlitze nicht zu.
Dann ging alles recht schnell. Er stand auf, entschuldigte sich kurz und bat mich noch um ein wenig Geduld. Als er aus wohl aus dem Badezimmer wieder kam, befreite er mich. Wir redeten kaum, als ich meine Socken anzog. Einerseits war ich total platt von dem was ich gerade getan hatte, anderseits wollte ich ihn nicht länger stören. Er überreichte mir 30€ für die knappe Stunde und ich verließ die Wohnung.
Als ich wieder auf der Straße war, auf dem Weg zu meinem Auto, hatte ich das Gefühl wieder in der Realität zu sein. Das eben Erlebte erschien mir wie ein Traum, war nicht mehr wirklich.
Wir telefonierten noch ein paar Mal, auch bat er Freundinnen von mir mal vorbei zu schicken, aber ein Treffen kam nicht mehr zustande. Dann verloren wir den Kontakt.

Und was mir dieses Abenteuer gebracht hat außer die 30 Euro? Tja, seither trage ich Flipflops, Sandalen, einfach offene Schuhe.

Und über meine Freundin, eine Professionelle, berichte ich beim nächsten Mal.