Erotischer Werdegang III

SexspechtDrittes Kapitel: Käuflicher Sex

In diesem Kapitel geht es nur indirekt um mich. Trotzdem war das Thema ‘Käufliche Liebe’ eine zeitlang sehr präsent in meinem Leben, aber lest selbst:

In der Oberstufe lernte ich Maria* kennen. Ein echtes Vollweib! Sie hatte ein wunderhübsches Gesicht, tolle dunkle lange Haare und war hochintelligent. Und obwohl - oder vielleicht gerade deswegen - sie irgendwie geheimnisvoll und unnahbar wirkte, mochte ich sie von Anfang an. Die Sympathie beruhte auf Gegenseitigkeit und so verbrachten wir einige Nachmittage in Cafés, quatschten oder lernten für die nächsten Klausuren. Ab und an gingen wir auch mal zusammen weg.

Nach etwa ein paar Monaten beschloss sie wohl für sich, mich in ihr ‘Geheimnis’ einzuweihen und ließ mich ein paar Gesprächsfetzen ihres Telefonats mit an hören. Bis dato wusste ich nicht wirklich viel von ihr. Wir konnten Gespräche über alles mögliche führen, ob es nun um Politik, Kunst oder andere Dinge ging. Aber sobald es persönlicher wurde, blockte sie ab. Und nun schnappte ich Wörter wie ‘Hotel’, ‘Stunde’, ‘das volle Programm’ und ‘Bezahlung’ auf.

Geschockt war ich nicht, nur sprachlos! Und irgendwie passte es zu ihr, nicht das Begriffe wie Callgirl oder Professionelle jemanden stehen würden! Nun wurde mir auch klar, warum sie in der Vergangenheit immer nur spärlich Informationen von sich preis gab.  Und, warum sie immer Geld hatte, viel Geld! Die erste Frage die mir in den Sinn kam war, wie ein gut und streng religiös erzogenes Landei, welches erst vor einiger Zeit in die Stadt zog zu einen solchen Nebenjob kam? Sie nannte es einfach nur Berufung.

Bekenntnisse eines Callgirls

Bekenntnisse eines Callgirls

Sie erzählte mir, dass sie für ein halbes Jahr in einem SM-Studio arbeitete und dort ihre ersten Erfahrungen sammelte. Danach machte Maria sich selbständig, gab Inserate auf und machte nur noch Begleitungen, Haus- und Hotelbesuche in Eigenregie. Ihr Stundenlohn betrug 130 Euro und zu ihrer Stammkundschaft gehörten Firmengründer, Vorstandsvorsitzende, Professoren, Politiker, etc. und sicher auch der kleine untersetzte Mann von nebenan.

Es begann für mich eine aufregende Zeit, denn immer öfter fuhr ich sie zu den ein oder anderen Terminen oder holte sie von dort ab. Das ging sogar soweit, dass sie mich als Fahrerin einstellte und ich auch dafür bezahlt wurde. Abholen, vor dem Hotel oder der Wohnung warten, um sie dann wieder nach Hause zu bringen. Bei Neukunden kam ich höchstpersönlich mit bis zur Haustür. Ich sollte mir das Gesicht des Freiers einprägen für den Fall, ihr würde etwas zustoßen, so könnte ich dann bei der Polizei eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben. So aufgeregt wie ich aber jedes Mal war, wäre ich der Polizei bestimmt keine große Hilfe gewesen. Gott sei Dank verließ sich Maria nicht nur auf mein fotografisches Gedächtnis. Abgemacht war auch, wenn sie sich nicht innerhalb 10 Minuten nach dieser Stunde bei mir auf dem Handy meldete, sollte ich sofort die Polizei rufen. Mir fiel jedesmal ein Stein vom Herzen, wenn sie unversehrt zur Tür heraus kam oder mich anrief und mir mitteilte, dass es ihr gut ginge und sie noch ein wenig mehr Zeit bräuchte! Für diese Stunde bekam ich 30 Euro.

Ansonsten hing ich ihr förmlich an den Lippen, fand ihre Erzählungen über ihre Treffen, ihre Kunden immer sehr spannend. Schließlich bekam ich nur die schönen Dinge zu hören: Da gab es den feurig, charmanten und gut aussehenden Italiener in den sich Maria sogar ein wenig verguckte oder den Vorstandschef einer internationalen Firma mit dem sie mehr als nur eine rein geschäftliche Beziehung pflegte. Sie verbrachten ganze Nächte zusammen oder trafen sich einfach mal nur zum Frühstücken.

Sie trug also zum ‘Pretty Woman’ Bild bei und ich sah die eigentliche Sache, nämlich das die Männer Maria für diese Dienstleistung bezahlten, irgendwie verklärt romantisch. Allerdings nur bis zu dem Tag an dem sie in die Schule kam, ihr Gesicht über und über mit Make-Up bedeckt war (sonst benutzte sie keines) und eine Sonnenbrille trug. Die Blutergüsse waren trotzdem nicht zu übersehen. Es war schlimm, ich fand es schlimm! Sie meinte nur, dass dominante Herren sie überall hin schlagen dürften, nur nicht ins Gesicht. Tja, dieser hielt sich nicht daran und ich wollte mir gar nicht erst ausmalen, wie der Rest ihres Körpers aussah. Und so sehr mich die Sache vorher auch reizte, von da an verflog die Neugierde, die Spannung und auch das Bedürfnis dies mal ausprobieren zu wollen.

So, bald bin ich durch mit meinen erotischen Stationen, dazu gibt es noch einen vierten, den letzten Teil … irgendwann.

*Name von mir geändert